Judo-Wettkämpfe mit Hemmoorer Beteiligung

In Stade fand der Heimwettkampf der Regionalliga der Herren statt. Der SC Hemmoor-Judoka Björn Griemsmann startet für den VfL Stade bereits in der 3. Saison und hat einen festen Platz in der 90 kg-Klasse. Der Hamburger Verein TH Eilbeck war der Gegner und forderte der gesamten Mannschaft alles ab. Nachdem der 60 kg- Kämpfer für Stade den 1. Punkt holen konnte, war dann Griemsmann an der Reihe. Anfangs kam er mit seinem Kontrahenten nicht gut zurecht, lag mit einer kleinen Wertung hinten, drehte dann jedoch das Geschehen und warf mit einem Uchi-Mata-Wurf seinen Gegner voll auf den Rücken.  Leider verloren die folgenden Starter vom VFL Stade die weiteren Begegnungen und so stand es am Ende 5:2 für den TH Eilbeck.

In Osnabrück nahmen zwei U18 Judoka am Hollager Pokalturnier teil. Hier ist traditionell eine starke Beteiligung von Kaderathleten aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.  Johannes Koschel traf in seiner Gewichtsklasse bis 55 kg auf einen Judoka aus Ibbenbüren, gegen den er nach zwei kleinen Wertungen einen klasse Harai-goshi-Wurf zum Sieg durchbringen konnte.  Im Halbfinale konnte er dem Kaderkämpfer Ganders aus Emden nicht standhalten und geriet in einen Haltegriff. Danach folge der spannende Fight um die Bronzemedaille. Hier galt es einen Oldenburger Judoka zu bezwingen, was Koschel nach tollem Einsatz erneut mit einem Harai-goshi-Wurf gelang. Der 3. Platz war hier hart erkämpft.

Einen Medaillenplatz wollte auch Chiara-Sue Pätzold bei den Damen erreichen. Bis zum Halbfinale gelang dies auch, dort traf sie jedoch erneut auf Pia Meyer aus Weser-Ems, gegen die bisher schon Siege wie Niederlagen zu verzeichnen waren. Diesmal war es wieder die Niederlage durch einen Konterwurf mit anschließendem Haltegriff. Im Kampf um den 3. Platz machte Pätzold aber alles wett und warf mit einem schnellen Fußwurf und hielt danach 20 Sekunden , damit war auch hier die Bronzemedaille erreicht.

Safari auf der Judo-Matte

Beim SC Hemmoor gingen die Judoka bis 14 Jahre auf die Judo-Safari. Dies ist ein Sportwettbewerb des Deutschen Judo Bundes, der aus drei Teilen besteht. Ein Judowettkampf, ein leichtathletischer Teil und eine Kreativaufgabe. Die Kreativität wurde in Form eines Bildes zum Thema Judo gefordert, hier gingen vielfältige und ideenreiche Bilder ein( siehe Aushang auf dem Gruppenfoto), die von einer Jury der älteren Judoka abends bewertet wurden. Der leichtathletische Teil bestand aus Weitsprung in die Saltomatte, Medizinballstoßen und einem Parcours durch den „Turnhallendschungel“, wo Schluchten und Hängebrücken zu überwinden waren. Mit Feuereifer gingen die kleinen Safariteilnehmer auf die Pirsch und sammelten ihre Punkte. Jeder konnte seine unterschiedlichen Fähigkeiten bei den verschiedenen Aufgaben einsetzen.  Beim Wettkampf startete der leichteste Judoka gegen den nächst schwereren und konnte maximal 5-mal gewinnen. Aber auch die Verlierer hatten eine 2. Chance in einer Trostrunde. Für den Mut des Mitmachens wurden alle belohnt mit einer Mindestpunktzahl. Erschöpft nach der Aufregung aber glücklich über die erreichten Punkte werden sich demnächst alle ein Abzeichen mit einem Safaritier auf die Jacke nähen können. Den „schwarzen Panther“ erreichten Helge Borgwardt, Philipp Förster und Martin Koschel, den „braunen Bären“ bekommen Erik Gardt und Tom Staats, den „ blauen Adler“ erhalten Simon Krüger, Ben Eberhardt und Thilo Faltin, die „grüne Schlange“ ziert die Jacke von Kjell Peukert, Conner Michaelis und Vivian Lemke. Schlau wie der „rote Fucks“ waren Marisa Stoltz, Hendrik Buck, Wendy Eberhardt, Ewa Faltin, Celina Ahlf, Lukas Thorhorst, Shannon Koll, Max Schultz, Max Barmbold, Arwin Neumann, Juliano Harrison, Philipp Damis, Andreas Hinkel, Ole Surkus und Moritz auf dem Felde. Das „Gelbe Känguru“ geht an Leonie Hellwege, Merle Diehr, Lilly Chilla, Lasse Claussen, Justin Hellwege und Luise Claussen.